ergo-domicil in Winterthur - die Ergotherapie in Ihrem Umfeld

Kundenreferenz
«In den reflektierenden,
zielorientierten Gesprächen zu Themen wie Arbeitsalltag oder Freizeitgestaltung konnte
ich gewisse Verhaltensmuster ändern oder verbessern...»
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Auszüge aus dem Tarifvertrag



Auszüge aus dem Tarifvertrag zwischen dem Ergotherapieverand Schweiz und der Santé Suisse (2004):

Zu 4.1_ Ärztliche Verordnung
Die Ergotherapeutin arbeitet eng mit der behandelnden Ärztin zusammen und erbringt die ergotherapeutischen Leistungen gemäss ärztlicher Verordnung

Die Verordnungen werden von den Krankenversicherern nur auf dem gesamtschweizerisch gültigen Verordnungsformular akzeptiert.

Die verordneten ergotherapeutischen Leistungen sind spätestens bis drei Monate nach Datum der ärztlichen Verordnung zu beginnen.

Zu 6.1_ Anmeldung der Patientin
Bei dringlichem Behandlungsbedarf (akuter Krankheitsfall, Austritt aus Spital, Klinik und nach einer Operation):
Die Ergotherapeutin kann ohne Wartefrist die Behandlung beginnen, muss aber dem Krankenversicherer die Anmeldung mit der Verordnung sofort zustellen.

Bei nicht dringlichen, planbaren Behandlungen:
Die Ergotherapeutin meldet dem zuständigen Krankenversicherer die Behandlung der von der Ärztin überwiesenen Klientin mit der ärztlichen Verordnung an.

Für Abklärung respektive ergotherapeutische Befunderhebung:
Die Ergotherapeutin kann ohne vorhergehende Anmeldung beim Krankenversicherer eine ärztlich verordnete Abklärung resp. eine ergotherapeutische Befunderhebung durchführen (max. 2 Sitzungen). Das Verordnungsformular ist zusammen mit der Rechnung für diese Abklärung dem Krankenversicherer zuzustellen.

Zu 6.2_ Anzahl Sitzungen je ärztliche Verordnung
Pro ärztliche Verordnung für ergotherapeutische Leistungen haben die Krankenversicherer die Kosten von höchstens 9 Sitzungen in einem Zeitraum von drei Monaten ab Behandlungsbeginn zu übernehmen. Lehnt der Krankenversicherer die Übernahme ab, hat er dies innerhalb von 10 Arbeitstagen, nach der Einreichung der Verordnung dem behandelnden Arzt, der behandelnden Ärztin mitzuteilen (Kopie an behandelnde Ergotherapeutin und an Klient/ Klientin bzw. deren gesetzliche Vertretung)

Ausnahmen für Langzeitbehandlungen können nach Rücksprache mit dem Krankenversicherer vereinbart werden.

zu 6.3_ Fortsetzung der Therapie
Soll die Ergotherapie nach einer Behandlung, die 36 Sitzungen entspricht, zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden, so hat die behandelnde Ärztin der Vertrauensärztin zu berichten und einen begründeten Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten.

Die Vertrauensärztin prüft den Vorschlag und beantragt, ob und in welchem Umfang die Ergotherapie zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden kann. Lehnt der Krankenversicherer die Übernahme der weiteren Therapie ab, hat er dies innerhalb von 10 Arbeitstagen, nachdem der Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie eingegangen ist, der behandelnden Ärztin mitzuteilen (mit Kopie an die Ergotherapeutin und die Patientin bzw. deren gesetzliche Vertretung).